Projekte der Kindernothilfe

 

Honduras: Projekte für Straßenkinder

Für das Projekt „Honduras“, das verschiedene Hilfsmaßnahmen für Straßenkinder beinhaltet, wurde in 2019 ein Betrag in Höhe von 8.000 € beigesteuert. Den Kindern wird durch direkte Ansprache Hilfe bei der Wohnungssuche, dem Schulbesuch und einem insgesamt geregelten Alltag geboten.

 


Brasilien: „Projeto Fenix“

Im Rahmen dieses Projekts sollen durch Gesprächskreise, Workshops und verschiedene Freizeitaktivitäten ein direktes Angebot an in Heimen untergebrachte Kinder unterbreitet werden, um ihnen in ihrer schwierigen Lebenssituation zu helfen und ein besseres Selbstwertgefühl zu vermitteln. Die staatlichen Hilfen sind hier nicht ausreichend. Hierzu wurde in 2018 eine Unterstützung in Höhe von 8.000 € geleistet.

 


Nothilfeprojekte

Haiti

In dem vom Erdbeben betroffenen Gebiet wurden für 1.750 Kinder sogenannte „Child friendly spaces“ eingerichtet (wie in 2016 in Ecuador), in denen die Kinder psychologisch und sozial betreut werden und mit einer regelmäßigen warmen Mahlzeit versorgt werden. In 2017 wurde dieses Projekt mit 8.000 € unterstützt.

 

Ecuador

In dem vom Erdbeben betroffenen Gebiet in Ecuador wurden in 2016 mit unserer Förderung in Höhe von 10.000 € in den Notlagern Schutzzonen für Kinder eingerichtet, in denen die Kinder sowohl eine soziale/psychologische Betreuung als auch eine schulische Versorgung erhalten; die Kinder und Familien werden dabei auch mit Lebensmitteln versorgt.

 


Einsatz in Chile

Weniger Gewalt in La Legua in Santiago

la-legua

Das Stadtviertel La Legua im Norden der Hauptstadt Santiago ist besonders von Armut geprägt; die Arbeitslosigkeit, die wirtschaftliche Not und das beengte Wohnen bringen eine Vielzahl von sozialen Problemen mit sich wie Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Kriminalität und interfamiliäre Gewalt. Insbesondere die Kinder leiden unter diesen Verhältnissen.

Im Rahmen des Gewaltpräventionsprogramms „Weniger Gewalt in La Legua“ werden z.B. Kampagnen für den würdigen Umgang miteinander in der Nachbarschaft durchgeführt. Es finden Gesprächsabende mit Eltern und Erziehungsberechtigten statt. Für die Kinder und Jugendlichen werden Freizeitaktivitäten durchgeführt und hier auch dauerhafte Möglichkeiten für solche Aktivitäten geschaffen. Ein Montessori-Kindergarten bietet 80 Kleinkindern, von denen bislang viele von den Familien vernachlässigt wurden, liebevolle und kindgerechte Betreuung und Förderung.

Ziel ist es, die Kinder und Familien so zu stärken, dass sie ihre Umgebung und ihre Rahmenbedingungen selbst gestalten und ihren Stadtteil langfristig positiv verändern können.

In 2014 und 2015 konnte dieses Projekt mit insgesamt 13.000 € unterstützt werden.

 

 

Lebenshilfe für minderjährige Mütter und ihre Kinder in Santiago

In den Armenvierteln Santiagos gibt es immer mehr minderjährige Mütter, die bei der Kindesversorgung und – erziehung völlig überfordert sind. Über die Kindernothilfe und die Erzdiözese Santiago als Partner vor Ort werden die minderjährigen Mütter betreut, so dass sie zur Schule gehen und somit aus dem Armutskreislauf austreten können. Gleichzeitig wird eine angemessene Versorgung der Kleinkinder sichergestellt. Dieses Projekt wurde 2012 aufgenommen und mit insgesamt 33.000 € unterstützt.

 

Schule statt Müll sammeln

200 arbeitenden Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die bis jetzt auf der Müllkippe arbeiteten, wird der Schulbesuch ermöglicht und sie erhalten eine gesundheitliche und soziale Fürsorge. Wichtig ist, dass die Eltern miteinbezogen werden. Dieses Projekt wurde in den Jahren 2009 bis 2011 maßgeblich – mit insgesamt 15.000 € – von uns unterstützt.

 

 

 


Straßenmädchen in Addis Abbeba

Schule in ÄthiopienIn Addis Abbeba leben und arbeiten etwa 60.000 Kinder auf der Straße. Insbesondere Mädchen sind der Ausbeutung als billige Hausarbeitskräfte und durch Prostitution schutzlos ausgeliefert. Rund 100 Mädchen, die bisher auf der Straße lebten, werden vorrübergehend in einem Wohnheim untergebracht, wo sie eine psychosoziale Betreuung erhalten. Weitere 200 Mädchen, die auf der Straße arbeiten, werden sozial betreut und medizinisch versorgt. Ihnen wird ein Schulbesuch und später das Absolvieren einer Ausbildung ermöglicht.

Auch dieses Projekt wurde von 2009 bis 2011 von uns unterstützt; insgesamt konnte eine Unterstützung in Höhe von 15.000 € gewährt werden.